Angebote der Erwachsenenbildunng

Woche für das Leben

Martin Staiger referierte über die Altersarmut

Martin Staiger referierte über die Altersarmut

Die „Woche für das Leben“ ging mit sechs Veranstaltungen zu Ende. Das Thema dieses Jahres „Engagiert für das Leben: Zusammenleben gestalten in Kirche und Gesellschaft“ setzten die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Baltmannsweiler und Hohengehren um, indem sie auf andere Institutionen zugingen und Veranstaltungen auch in anderen als kirchlichen Räumlichkeiten anboten.
Die erste, überaus beliebte Veranstaltung, fand in der aus allen Nähten platzenden Caféteria des Seniorenzentrums statt. Die Bergfreunde um Dr. Hirschmann herum gestalteten zusammen mit Frau Kistenfeger einen harmonischen und sangesfreudigen Nachmittag. Das Caféteriateam meisterte den Ansturm souverän.
Ebenso im Seniorenzentrum fand der auch bereits zur Tradition gehörende Gottesdienst mit Kindern des Kinderhauses Arche Noah statt. Lore Heugel verstand es, Kinder und Senioren zu fesseln mit der biblischen Geschichte vom verlorenen Schaf. Anrührend, wie ernsthaft und konzentriert die Kinder sich auf diese Geschichte einließen. Besonders schön: In diesem Jahr wurde der Gottesdienst, der musikalisch von Martha Veittinger auf dem Klavier und der Panflöte begleitet wurde, auch von Mitbürgern des Ortes besucht.
Bei dem Angebot „Hilfe, ich brauche eine Fahrkarte“ wurden Männer und Frauen in Plochingen in ansprechender Weise in die Bedienung der Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn angeleitet.
Dass das ökumenische Taizéliedersingen mit Pfarrer Christoph Reusch die vorerst letzte gottesdienstliche Veranstaltung in der mit Kerzen festlich geschmückten, nunmehr aus baulichen Gründen geschlossenen katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt sein würde, hatte niemand gedacht.  
In die Welt der Märchen führte die bekannte Märchenforscherin und –Erzählerin Sigrid Früh aus dem Remstal ein. Ein ganz besonderer Höhepunkt: Die Aufführung des märchenhaften Singspiels zu Dornröschen von Kindern aus dem Kindergarten Spatzennest, einstudiert von den Erzieherinnen.
Die letzte Veranstaltung „Lebensleistung anerkennen – Altersarmut vermeiden“ mit dem evangelischen Theologen und Sozialarbeiter Martin Staiger, mitverantwortet vom Seniorenrat und musikalisch umrahmt von Dr. Olbert auf dem Saxophon, fand ebenfalls im Bürgerhaus Hohengehren statt. Erfreulich, die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat.
So ging eine Veranstaltungsreihe zu Ende, die unterschiedliche Bürgerinnen und Bürger und deren Interessen im Blick hatte.
Christel Hoffmann

Worauf es ankommt, wenn das Leben gelingen soll

Mit dem Vortrag Professor Dr.'Siegfried Zimmers ging die Veranstaltungsreihe der Erwachsenenbildung in Hohengehren und Baltm,annsweiler zu Ende.
Zimmer nahm die Zuhörerschaft in einem spannenden Vortrag auf eine Reise zu den Grunddaten menschlichen Lebens mit. Der Abend fand im Hohengehrener Pfarrhaus statt.

Was sind wir unseren Eltern schuldig?

Christel Hoffmann und Brigitte Zimmermann bedanken sich bei der Referentin

Die Diplompädagogin und Therapeutin Annegret Scherz-Dollmann referierte am 24. Oktober im Rahmen der Erwachsenenbildungsreihe "Beziehungen" über dieses Thema. Wenn die Eltern pflegebedürftig werden, müsse sich ein Rollenwechsel vollziehen. Das sei für beide Seite nicht einfach, betonte Scherz-Dollmann. In der anschließenden Diskussion wurden viele persönliche Fragen angesprochen.

Brauche ich die Kirche?

Prälat i. R. Paul Dieterich

Prälat i.R. Paul Dieterich gestaltete die dritte Veranstaltung im Rahmen der Erwachsenenbildungsreihe. Im Hohengehrener Pfarrhaus sprach er zu dem Thema "Brauche ich die Kirche? Braucht die Kirche mich?" Rund 20 Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen und folgten interessiert seinen Ausführungen. Es ist für ein Volk wichtig - so Dieterich - dass es Christen gibt, die Staat und Gesellschaft immer wieder darauf hinweisen: Der Mensch ist nicht nur die Summe seiner Leistungen, sondern er hat seinen Wert von Gott. Mit zahlreichen Beispielen aus seinem Leben illustrierte Dieterich seine These. Christel Hoffmann und Dr. Michael Hirschmann dankten dem Referenten mit selbstgebackenem Brot.

Kino in der Kirche

Am Samstag, 13. Oktober wurde die Hohengehrener Kirche zum Kino. Gezeigt wurde der Film "Saint Jacques - Pilgern auf Französisch". Gebannt, belustigt und nachdenklich verfolgten die rund 70 Zuschauerinnen und Zuschauer das Geschehen auf der Großleinwand. Am Sonntag machte Pfarrer Reusch den Film zum Thema seiner Predigt.