Senfkorn, Förderverein für Gemeindeaufbau der Evangelischen Kirche Hohengehren

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Entstehungsgeschichte des Fördervereins
Die Gründungsveranstaltung für den Förderverein "Senfkorn" der evangelischen Kirchengemeinde Hohengehren fand am 13.3.2008 im Pfarrhaus Hohengehren statt.

 

An diesem Abend wurde das Anliegen des Fördervereins vorgestellt und der Verein gegründet.


1. Begrüßung und Andacht durch Pfarrer Siegfried Häußler

2. Vereinsgründung - Warum?

3. Satzung
- Vorstellung der Satzung
- Rückfragen und Präzisierung

4. Feststellung der Gründungsmitglieder:
Zur Gründung gibt es 10 Mitglieder, nach Sitzungsende kommt ein 11. hinzu. Zunächst mit vorläufiger Beitrittserklärung.

5. Beschluss der Satzung:
Die Satzung wurde von den neuen Mitgliedern durch Unterschrift beschlossen,

6. Wahl des Vorstandes und des Ausschusses:
Gewählt wurden aus dem Kreis der Vereinsmitglieder:
- Erster Vorsitzender: Alfred Gause
- Zweiter Vorsitzender: Karl Zoller
- Kassenwart: Andrea Harigel
- Zwei weitere Ausschussmitglieder:

  Josef Zekel und Bärbel Ullmann


7. Namensfindung für den Verein:
Senfkorn / Förderverein für Gemeindeaufbau / Ev. Kirchengemeinde Hohengehren

 

Der Vorstand des Fördervereins Senfkorn:

Alfred Gause, 1. Vorsitzender Förderverein Senfkorn. 

Tel. (07153) 360321.

Ralf Möhle, 2. Vorsitzender Förderverein Senfkorn.

Tel. (07153) 48166.

 

 

Was hat sich nach der Gründungsversammlung getan?

  • Am 02.04.2008 haben wir die Bestätigung der Gemeinnützigkeit für den zu gründenden Verein vom Finanzamt erhalten.
  • Am 22.04.2008 erhielten wir die Vereinsregistereintragung vom Amtsgericht Esslingen.

Zusammenfassung: Was wollen wir erreichen?
Mit dem Verein wollen wir innovative und fruchtbare Gemeindearbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Hohengehren und darüber hinaus unterstützen.

 

 

Welche Gründe sprechen für diesen Förderverein?
1. Angesichts immer weiter zurückgehender Kirchensteuereinnahmen wollen wir ein zusätzliches und verlässliches finanzielles Standbein schaffen.

 

2. Wir wollen sicher stellen, dass auch in Zukunft in unserer Gemeinde mehr als nur das absolut Notwendige getan werden kann. Wir wollen Spielräume erhalten, Gemeinde zeitgemäß zu entwickeln und kreativ zu gestalten. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass zusätzliche Anstellungen in kleinem Umfang möglich werden, und wir kümmern uns um die Finanzierung.

 

3. Wir wollen Spenderinnen und Spendern die Möglichkeit geben über den Verein, gezielt und kontinuierlich die Kirchengemeinde zu unterstützen.

 

Das wird nur gelingen, wenn viele sich mit einklinken. Machen Sie mit!

 


Wie kann ich mich weiter informieren?
Die Satzung und die Vereinsordnung kann auf dem Pfarramt abgeholt werden. Sie können beides auch aus dem Internet herunterladen. Gehen Sie einfach auf den unten stehenden Download-Link. Mit einem Mausklick steht Ihnen die ganze Information zur Verfügung. Oder sprechen Sie uns direkt an! Alfred Gause, Karl Zoller oder einen der weiteren Ausschussmitglieder.

 

 

Wie kann ich dem Förderverein beitreten?
Beitrittserklärungen bekommen Sie im evangelischen Gemeindebüro oder Sie laden sie ganz einfach mit den unten stehenden Link herunter. Ausfüllen und per Post oder per Fax abschicken.

 

Mit Ihrer Hilfe wird es uns gelingen, die innovative und fruchtbare Gemeindearbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Hohengehren und darüber hinaus zu erhalten und weiter zu entwickeln.

 

Vorstand und Ausschussmitglieder des Fördervereins Senfkorn.

Der "Senfkorn"-Vorstand und die Ausschussmitglieder sind bereit, diese Aufgabe anzugehen.

Senfkorn Aktivitäten


Senfkorn setzt sich für Teilzeitanstellung eines Mitarbeiter-Referenten ein.

Senfkorn Vorstand und Pfarrer Reusch besprechen die Aufgaben des Mitarbeiter-Referenten Martin Allmendinger.

Senfkorn sponsert Gemeinde 2.0 Teilnahme

2 Teilnehmerinnen berichten über die Veranstaltung

Eindrücke zur Konferenz Gemeinde 2.0

 

Zur Konferenz am 11. und 12. März in Filderstadt „Gemeinde 2.0“ machten sich neun Personen auf aus der Kirchengemeinde Hohengehren.

Thema war „Frische Formen für die Kirche von heute“. Mit mehr als 70 Seminaren, Foren und Vorträgen hatten wir die Möglichkeit, über die Zukunft der Kirche und die Weitergabe des Evangeliums für Menschen im 21. Jahrhundert nachzudenken.

Zwei Bischöfe aus England gaben Einblick in ihre Arbeit in den Kirchen und mit welchen Methoden sie kirchenfernen Menschen ganz neu begegnen. Sehr ermutigend waren auch Geschichten aus der Praxis „Modelle der Hoffnung“, wie sie in verschiedenen Gemeinden in Baden-Württemberg schon gelebt werden. Ebenso Seminare für „die nächsten Schritte“ halfen, den Wunsch,  sich ganz konkret auf den Weg zu machen, lebendig werden zu lassen.

Was uns besonders beeindruckte, waren die vielen Menschen (ca. 1000 Personen, hauptamtliche Pfarrer, Ehrenamtliche und darunter auch sehr viele junge Leute), deren gemeinsames Ziel es war, mit frischen Formen, Menschen aus den verschiedenen Milieus für Gott zu gewinnen. Während früher Kirche und Gesellschaft enger miteinander verbunden waren, gibt es heute massive Trennungen zwischen den Milieus. Tatsächlich erreichen wir nur noch einen Bruchteil von einem oder zwei Milieus unter 10 insgesamt mit unseren Gottesdiensten. Grundtenor war, dass wir deshalb aufgefordert sind, hinaus zu den Menschen zu gehen und sie abzuholen, wo sie stehen. Die Vertreter der anglikanischen Kirche malten uns vor Augen, wie Jesus damit umgegangen ist. Seine Adresse waren die „Verlorenen“, Kranke und Behinderte, Arme und Verachtete. Verlassen wir doch unsere Komfortzone, unsere Wohlfühlorte, um unserem Auftrag gerecht zu werden!

So hat es in den letzten Jahren in der anglikanischen Kirche neue Aufbrüche gegeben, wo Menschen bereit waren, diese Randzonen zu suchen und neue Erfahrungen zu machen. (Z. B. Skater-Gottesdienst für Jugendliche oder Brotbacken mit Obdachlosen).

Aber selbst dabei blieben sie in Verbindung mit ihrer parochialen Kirche und erhielten deren Segen für ihren Dienst.

 

Es war eine schöne Atmosphäre untereinander mit gegenseitigem Verständnis für Hürden und Schwierigkeiten und gegenseitigem Ermutigen.

Für einen perfekten Ablauf und eine super Organisation,  von der Einteilung in die Seminare über das Einchecken bis hin zur Verpflegung, sorgte ein tolles Veranstalter-Team.

So wollen wir alles Gehörte prüfen, das Gute behalten, kreativ sein und neue spannende Wege finden, um das Evangelium unter die Leute zu bringen.

Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein, der die Teilnahme an dem Kongress zu einem großen Teil finanziell unterstützt hat.

 

Christiane Schaupp und Marion Wiesler